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Eine Stunde kostenlos telefonieren

Nachdem die Beantragung der Umstellung meines DSL Anschlusses bei 1&1 auf 6000er Geschwindigkeit schon ein paar Wochen zurücklag, ereilte mich ein Brief von 1&1, in dem mir mitgeteilt wurde, dass letztes Wochenende endlich die Umschaltung erfolgen sollte. Gespannt wartete ich auch die avisierten 2 Tage ab, die maximal nach dem genannten Termin vergehen durften, ehe spätestens alles da wäre. Voller Vorfreude machte ich mich daran, eine ISO File für Ubuntu herunterzuladen. Dabei beobachtete ich die Geschwindigkeit. Aber ach, die Bits und Bytes tröpfelten genauso wie vorher durch die Leitung.

Na gut, nach der immensen Werbeaktion des eloquenten Herrn Marcell D´Avis im Frtnsehen war ich guter Hoffnung bei der Hotline Gehör zu finden. Offensichtlich war ich nicht der einzige, der diese Idee hatte. Erst nach dem dritten Versuch. spät in der Nacht wurde ich tatsächlich nach nur 20 Minuten zu einem Mitarbeiter durchgestellt. Ich klagte ihm mein Leid. Nach etlichem Hin und her stellte sich heraus, dass mein Router gar nicht für diese Geschwindigkeit ausgelegt war, wie auch, stammte er doch noch aus einer anderen Zeit. Und der neue Router (eine Fritzbox) war  noch nicht geliefert worden. Wie mir der Mitarbeiter mitteilte, wird diese bei einem Komplettanschluss erst dann geschickt, wenn die Umstellung von der Telekom erfolgt ist, was noch nicht der Fall war. Als Ausweg bot er mir an, mich an das Produktmanagement weiterzuleiten, wo ich eine andere Fritzbox bestellen könnte, mit der ich schon jetzt den Komplettanschluss nutzen könne. Ok, sagte ich, warum nicht. Das war ein kleiner Fehler. Ich landete wieder in der Warteschleife. Nach weiteren 10 Minuten hatte ich erstmal genug und legte mich schlafen.

Am nächsten Tag war Post von 1&1 da, mit der Beglücwünschung zu einer Hardwarelieferung. Allerdings war keine Hardware geliefert worden. Immerhin wurde im Schreiben aber auf eine kostenlose Hotline verwiesen, über die man seine Probleme los werden konnte. Super, dachte ich und rief gleich an. Warten war ich gewohnt. Nach einer halbeStunde Wartezeit schaltete ich das Telefon auf laut, mein rechtes Ohr war schon fast eingeschlafen. Immer wieder durchlief ich die gleiche Schleife mit einer anfangs noch interessanten Frauenstimme, die im Laufe der Zeit aber anfing zu nerven. Dann nach fast genau 1 Stunde ein neuer Text. "Sie haben entweder ein zeitliches oder finanzielles Limit erreicht, deshalb wird diese Verbindung getrennt". Wie bitte ? Tatsächlich, nach genau einer Stunde kostenlosen Telefonierens wurde die Leitung gekappt. Aber immerhin eine Stunde umsonst (im wahrsten Sinne des Wortes) telefoniert.

Über die Supportseiten von 1&1 im Internet fand ich nach langem Suche endlich ein Mailformular mit dem man seine Probleme auch los werden konnte. Und siehe da, dieser Weg funktionierte tatsächlich. Innerhalb weniger Stunden hatte ich eine Antwort vom Support mit dem Angebot, eine andere Fritzbox zu bestellen. Geht also auch so. Beim nächstenmal werde ich gleich den schriftlichen Weg wählen.

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