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WeTab, txtr Reader - was kommt als nächstes ?

Wieder einmal neues aus der Berliner Startup Schule. Kommt einem alles irgendwie bekannt vor. Ähnlich großmäulig wie damals bei txtr Reader, der als "deutsche" Antwort auf den Kindle kam das WeTab als "deutscher" Herausforderer des IPad daher.

Und jetzt - alles nur heisse Luft ? Der Artikel in  der aktuellen CT lässt dies zumindest vermuten. Einige Gute Ideen, aber insgesamt unfertig und wenig brauchbar.

Immerhin gab es ja offensichtlich wirklich Geräte, anders als beim txtr Reader. Ist das jetzt die neue Berliner Schule ? Erstmal viel Wind machen, sich am besten mit den Größten der Szene (also Apple und Amazon) anlegen und dann hoffen, dass es irgendwie gut geht. Aber warum fällt auch das Publikum, in diesem Fall vor allem die Verlage immer wieder auf soetwas herein ?

Es gab schon Ankündigungen Gruner + Jahr, den Stern als eigene Applikation auf dem WeTab herauszubringen. Und jetzt wird zurückgerudert. War alles gar nicht so gemeint. Ist es nicht doch die Sehnsucht der Verlage, der Allmacht der Amerikaner auf dem ePublishing Markt zu entfliehen? Apple verlangt von den Verlagen eine Beteiligung von 30% am Verkaufspreis, wenn die Zeitschriften über das IPad vertrieben werden. Und Apple wird diesen Preis bekommen. Weil die deutschen Verlage selbst nicht in der Lage sind, ein eigenes funktionierendes System für digitale Vermarktung auf die Beine zu stellen. Wie gebannt starrt die ganze Branche auf das IPad als Erlöser und bezahlt den Preis.

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Comments

tja, da hat wer wohl den Markt verschlafen...Ich halte es immoment aber allgemein noch fraglich wie sehr sich ebooks hier im europäischen Bereich durchsetzen.

Ich denke, ebooks haben auch in Deutschland eine Chance. Allerdings nur dann, wenn es preisgünstige Geräte und vor allem preisgünstige ebooks gibt. Solange die ebooks genausoviel kosten wie die Papierausgaben, wird sich nichts tun. Hier steht auch die Buchpreisbindung im Wege.

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