Test von Processwire


Mein altes Blog hatte unter der Haube Drupal, ein wirklich mächtiges System. Ich war auch lange Zeit damit zufrieden. Aber mit der Zeit wurde es immer komplexer. Das Update des Systems war immer etwas tricky. Drupal ist wirklich gut geeignet für große Webseiten. Für eine kleine Seite wie meine ist es etwas überdimensioniert. Das ist natürlich meine persönliche Meinung.

Vor allem der Updateprozess zwischen verschiedenen Versionen z.B. von 7 auf 8 war sehr umständlich. So trug ich mich schon lange mit dem Gedanken, nach einem Wechsel. Zwischendurch war ich bei Pelican gelandet, einem Static Site Generator in Python, ähnlich Jekyll. Aber bei diesen System kann man nicht mal eben über die Oberfläche Seiten hinzufügen oder ändern, man muss sie auschecken, ändern und wieder einchecken.

Also suchte ich ein System, was mindestens folgende Merkmale bot:

  • Artikel hinzufügen übers Web
  • Einfaches Aktualisieren des Systems
  • Einfache Erweiterbarkeit
  • Volle Kontrolle über das Layout
  • Möglichst schlank, nicht überfrachtet
  • Ausgereift mit guter Community für Probleme

Ich erinnerte mich an den Artikel bei T3N über Processwire und nahm mir die entsprechende Ausgabe noch einmal vor. Und dann habe ich das System einfach ausprobiert und schnell daran Gefallen gefunden. Es ist ein schlankes System, sauber programmiert, das man aber sehr schnell an seine Bedürfnisse anpassen kann. Über die Homepage von Processwire kann man auch schnell ansprechende Templates finden (heissen hier Site Profiles). Mehr Spass macht es aber, die Templates selbst anzupassen. Wenn man erstmal die Grundprinzipien von ProcessWire verstanden hat, kommt man sehr schnell zu guten Ergebnissen.

Im nachfolgenden Bild sieht man diesen Artikel in der Bearbeitung von ProcessWire

Zur Vorwarnung sei gesagt, das System ist nichts für Leute, die sich scheuen, sich mit Quellcode zu befassen. Denen sei eher WordPress oder Joomla! ans Herz gelegt.

Categories: Technologien

Tags: CMS, PHP

Be the first to comment

Post a comment